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Am 10.10.2026 richtete der TSV Bad Staffelstein zusammen mit drei weiteren Vereinen die Kreismeisterschaft Oberfranken West im Dreikampf sowie die oberfränkischen Meisterschaften über 3000 Meter und 5000 Meter aus. Außer Konkurrenz startend absolvierten vier Talente vom TSV am Vormittag bei kühlen Bedingungen ihren Dreikampf und präsentierten sich nochmals in guter Form. 

In der Altersklasse W14 erzielte Lena-Marie Zeilmann mit insgesamt 1421 Punkten die höchste Punktzahl. Bereits im Weitsprung erwischte sie einen ausgezeichneten Start in den Wettkampf. Im zweiten Versuch steigerte sie sich auf eine neue persönliche Bestleistung von 4,58 Metern. Damit gelang ihr zugleich der weiteste Sprung der weiblichen U16. Auch im Kugelstoßen überzeugte Lena-Marie mit ihrer Stärke. Mit 8,53 Metern erzielte sie erneut die größte Weite des gesamten weiblichen U16-Feldes und sicherte sich wertvolle Punkte. Zum Abschluss stand der 100-Meter-Sprint auf dem Programm. Hier setzte sie sich bereits auf den ersten Metern von ihren Mitstreiterinnen ab und brachte ihren gelungenen Wettkampf mit einer Zeit von 13,65 Sekunden erfolgreich zu Ende.

Ebenso stark präsentierte sich Tamara Gaszkowski in der Altersklasse W13. Im Weitsprung erzielte sie eine Weite von 3,92 Metern, ehe sie im anschließenden Ballwurf mit 32 Metern überzeugte. Für das Highlight sorgte sie jedoch im 75-Meter-Sprint. Mit einer sensationellen persönlichen Bestzeit von 11,04 Sekunden zeigte sie ihre deutliche Leistungssteigerung in dieser Disziplin eindrucksvoll. Insgesamt sammelte Tamara 1257 Punkte und hätte sich damit an die Spitze des Teilnehmerfeldes gesetzt.

Knapp dahinter beendete Isabelle Hohe ihren Dreikampf in der Altersklasse W13 mit 1233 Punkten. Dabei überzeugte sie mit soliden Leistungen in allen drei Disziplinen. Im Weitsprung erzielte sie 4,19 Meter, im Ballwurf erreichte sie eine Weite von 21 Metern. Besonders erfreulich war ihr Auftritt im abschließenden 75-Meter-Sprint: mit einer Zeit von 10,55 Sekunden stellte Isabelle eine neue persönliche Bestleistung auf, die sie erst vor Kurzem erreicht hatte. Damit bestätigte sie ihre gute Form und rundete ihren gelungenen Wettkampf mit einer weiteren starken Sprintleistung ab.

Weniger glücklich verlief der Wettkampf für die ein Jahr jüngere Anna Rendel. Gleich in der ersten Disziplin, dem Weitsprung, hatte sie Pech und scheiterte denkbar knapp am Absprungbrett. Trotz dreier ungültiger Versuche ließ sie sich davon jedoch nicht entmutigen und stellte sich auch den beiden verbleibenden Disziplinen. Im Ballwurf erzielte Anna eine solide Weite von 23 Metern. Auch im abschließenden 75-Meter-Lauf bewies sie Kampfgeist und überquerte die Ziellinie nach 12,33 Sekunden. Trotz des unglücklichen Auftakts ließ sie den Kopf nicht hängen und brachte ihren Dreikampf zu Ende. 

Am Nachmittag ging Robert Schmitt (M14) über die 3000-Meter-Distanz an den Start. Nach einem zunächst hohen Anfangstempo musste er im weiteren Rennverlauf über die insgesamt 7,5 Runden dem hohen Tempo Tribut zollen. Dennoch kämpfte er sich bis ins Ziel und belegte mit einer Zeit von 13:02,83 Minuten den 4. Platz.

 

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11.10.2026 München  Mit Bestleistung in 2:38:08 h hat Michael Schwanda sein Trainingsziel - eine Zeit unter 2:40 h zu laufen - bestens erfüllt. Mit Rang 33 in der Gesamtwertung bei über 12 000 Teilnehmern, ein Achtungserfolg und gleichzeitig Gold in der AK 40 in der Wertung der Bayerischen Meisterschaften. Unsere Jugendtrainerin Manuela Glöckner holt ebenfalls Gold.

Die kühlen Temperaturen am Morgen boten beste Bedingungen, allerdings war es zeitweise sehr windig, besonders auf den letzten Kilometern zum Ziel. Die Veranstaltung verzeichnete einen Teilnehmerrekord mit ca. 40 000 Teilnehmern auf einer geänderten Strecke. In der Vorbereitung lief in diesem Jahr alles nahezu reibungslos. Unterbrach in 2024 vor dem Marathon in Valencia noch eine Corona Infektion die Vorbereitung, so war die Entscheidung an einer Veranstaltung möglichst heimatnah teilzunehmen eine gute Wahl. Die Renneinteilung mit defensiven ersten Streckenkilometern sollte sich am Ende auszahlen. Mit einem Podestplatz liebäugelte Michael zwar, dass es dann aber zu Gold reichen sollte war umso schöner. Mehrmals stand Michael als Jugendlicher und Junior auf dem BLV-Siegerpodest, aber das war in den technischen Disziplinen Hochsprung und Speerwurf, niemals Gold. Erst vor ein paar Jahren erfassten ihn Marathonpläne, die er nun mit BLV Gold krönte. 
Den Marathon gewann bei den Männern der Äthiopier Alazar Terefa in 2:10:51 h. Bayerischer Meister und bester Deutscher in der Hauptklasse der Männer wurde der Erlanger Oliver Tzschoppe in 2:29:44 h. Bei den Frauen gab es einen Deutschen 3fach-Sieg mit Kirsten De Baey-Ruzin an der Spitze in 2:39:18 h. Die mehrfache Bayerische Meisterin Manuela Glöckner, für den SC Kemmern startend, fügte in neuer pB von 3:20:27 h als Erste der AK 50 einen weiteren Titel ihrer umfangreichen Sammlung hinzu. 

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Wunsiedel 18.09.2026 - Während unsere jüngsten Athleten bei den oberfränkischen Einzelmeisterschaften um Titel kämpften, startete die Altersklasse U14 und U16 außer Wertung, um nochmals Wettkampferfahrungen zu sammeln. Gleichzeitig war dies für Robert Schmitt, Lena-Marie Zeilmann und Laura Ludwig der letzte Test vor dem Bezirkevergleich Bayern am 27.09.2026 in Ingolstadt.

Trotz später Saisonphase und langer Wettkampfsaison erzielten sie noch einmal persönliche Bestleistungen und starke Resultate. Vor allem im Sprint wussten sie zu überzeugen. Isabelle Hohe war in der W13 über 75 Meter mit einer neuen Bestleistung von 10,67 Sekunden die Schnellste. Laura Ludwig (W13) setzte mit 11,04 Sekunden über die gleiche Sprintstrecke ebenfalls eine neue Bestmarke. In der W14 setzte sich Lena-Marie Zeilmann über 100 Meter mit 13,69 Sekunden an die Spitze. Auch Robert Schmitt (M14) verbesserte seine Sprintzeit über 100 Meter auf jetzt 14,80 Sekunden.

Im Weitsprung gab es zufriedenstellende Ergebnisse. Mit 4,34 Metern gelang Laura Ludwig der weiteste Sprung, dicht gefolgt von ihrer Trainingskollegin Isabelle Hohe mit 4,27 Metern. Anna Rendel (W12) sprang auf 3,50 Metern und somit zu einer neuen Bestmarke. Bei seinem ersten Wettkampf erreichte Elias Kellner (M13) eine Weite von 3,70 Metern, im Ballwurf konnte er mit einer Weite von 32 Metern zufrieden sein. 

Über neue Bestleistungen durften sich im Ballwurf außerdem Anna Rendel mit 28 Metern und Tamara Gaszkowski (W13) mit starken 33,50 Metern freuen.

Eine deutliche Steigerung gelang auch Robert Schmitt im Speerwurf. Er pulverisierte seine bisherige Weite um fast fünf Meter und warf den 600g Speer auf 21,64 Meter.

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Vier TSVler reisten am 27.09.2026 gemeinsam mit der Auswahl des oberfränkischen Kaders zum Bezirkevergleich nach Ingolstadt. Dort traten die sieben bayerischen Bezirke in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an. Jeder Bezirk konnte dabei je zwei Teilnehmer stellen, die eifrig um Punkte für ihr Team kämpften. 

Oberfranken war dabei leider etwas benachteiligt: in zwei Disziplinen konnte aufgrund von Ausfällen jeweils nur ein Athlet an den Start gehen, so dass bereits im Vorfeld wertvolle Punkte verloren gingen. Trotz großer Nervosität war die Stimmung im oberfränkischen Team jedoch bestens.

Nach einem gelungenen Einzug der Mannschaften begannen auch schon die Wettkämpfe. Lena-Marie Zeilmann ging sowohl mit der 4x100-Meter-Staffel als auch im Diskus- und Speerwurf an den Start und konnte dabei an ihre bisherigen Saisonleistungen anknüpfen. Die ein Jahr jüngere Laura Ludwig wurde für den Weitsprung und die 800 Meter nominiert und zeigte ebenfalls gute Leistungen. Marie Schirmer, die im Hochsprung eingesetzt wurde, und Robert Schmitt, der im Diskuswurf antrat, komplettierten das Team. 

Für alle vier TSVler war der Bezirkevergleich eine tolle Erfahrung und eine gute Gelegenheit, sich mit den besten Nachwuchsathleten ganz Bayern zu messen. 

 

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Wunsiedel 18.09.2026 - Die U12 hatte in Wunsiedel mit den Oberfränkischen Meisterschaften im Einzel ihren Jahreshöhepunkt. Der TSV war mit wenigen jungen Aktiven am Start, die sich jedoch bestens präsentierten. Florian Hetz und Terje Buder sammeln jeweils einen kompletten Medaillensatz ein. 

In der W11 war Leonie Kellner, die insgesamt einen sehr ausgeglichenen Wettkampf zeigte, auf Erfolgsspur. Sie qualifizierte sich mit gewonnenen Vorlauf über 50m in 8,35 sec für den Endlauf. Dort setzte sie sich in einem tollen Finish in 8,23 sec gegen die Konkurrenz durch. Es ist ihr erste Ofr. Meisterschaft, nachdem sie schon in Hof im 3-Kampf als Vizemeisterin ihr Talent aufblitzen ließ. Im Weitsprung gelang ihr mit einer guten Sprungserie eine neue Bestweite von 3,45 m, die Silbermedaille war sicher. Der Schlagball auf 23 m reichte im starken Teilnehmerfeld für Rang Vier.

In der M10 waren drei Jungs auf einer Mission. Florian Hetz, Sam Bär und Terje Buder gingen nach der Sommerpause hoch motiviert an ihre Starts. Sprintkönig über 50 m wurde Florian Hetz, der sich gegen seinen starken Konkurrenten von der LG Hof letztlich durchsetzen konnte. Den Vorlauf gewann noch Maximilian Brambach mit einer Hundertstel Sekunde Vorsprung. Im Endlauf, den auch Sam Bähr, 8,44 sec und Terje Buder 8,68 erreichten, drehte Florian den Spieß um. In einem packendem Finish steigerte er sich auf die neue pB von 8,02 sec und holte sich den Titel. 

Ein weiteres Highlight sollte der 800m Lauf werden. In der einbrechenden Nacht ging ein starkes Teilnehmerfeld an den Start und schenkte sich nichts. Mit dabei die drei vom TSV, von denen es Terje Buder und Sam Bähr 300 m vor dem Ziel gelang die Führung zu übernehmen. Schulter an Schulter kämpften beide auf der Zielgeraden um den Sieg. Schließlich setzte sich Terje in 2:46,73 min knapp vor Sam in 2:47,95 durch. Doppelsieg über 800 m in der M10 bei Ofr. Meisterschaften dürfte als einmalig in die Vereinsgeschichte eingehen. Florian Hetz erreichte als Fünfter in 3:03,42 min das Ziel. Die Zukunft sieht für 3 x 800 m als Langstaffel-Team vielversprechend aus.

Im Weitsprung holte sich Florian Hetz mit 3,60 m die Bronzemedaille, gefolgt von Sam Bähr mit 3,52 auf Rang 4 und Terje mit 3.32 m auf Rang 6. Im Schlagball mit dem 80g-Ball sicherte sich Terje mit seiner Standardweite von 30 m Bronze, gefolgt von Sam mit 28,50 m auf Rang 4 und Florian mit 26 m als Sechstem. Die Staffel über 4 x 50 m mit Verstärkung aus der M8 durch Aari Buder erkämpfte sich in 33:43 sec Rang zwei. Damit trug sie zu den tollen Medaillensätzen von Florian und Terje bei.